Warum Selbstverwahrung statt Börse?
Wer Bitcoin oder Ether auf einer zentralen Börse liegen lässt, hat keinen direkten Zugriff auf die privaten Schlüssel. Das Guthaben existiert dort nur als Eintrag in der Datenbank des Anbieters. Fällt die Börse aus – durch Hack, regulatorischen Eingriff, Insolvenz oder schlicht eine ungeklärte Nachlasssituation –, kann der Zugriff monatelang blockiert oder ganz verloren sein. Fälle wie Mt. Gox, FTX, Celsius oder BlockFi sind keine Einzelfälle, sondern die logische Folge des Konstrukts „Custody beim Dritten“.
Selbstverwahrung bedeutet im Kern: Sie halten die Schlüssel selbst und können Ihr Vermögen jederzeit bewegen, unabhängig vom Wohlverhalten Dritter. Der Preis dafür ist Verantwortung – aber diese Verantwortung lässt sich mit wenigen Standards extrem gut managen.